Büro und Gewerbeimmobilien in Dresden mieten

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Dr. Lübke GmbH: Lage wichtigstes Anmietungskriterium in Dresden

Dresden: In der Elbmetropole zieht es die meisten Büromieter an eine bessere Adresse. So das Ergebnis der jährlich erscheinenden Studie „Trendguide Büroanmietungen Dresden“ der Dr. Lübke GmbH. Befragt wurden 50 Unternehmen, die in 2008 neue Büroräume in Dresden angemietet haben. Über ein Drittel der befragten Mieter bewegte der Wunsch nach einem repräsentativeren Umfeld zur Suche nach einem neuen Büro. Zweitwichtigster Anlass für den Umzug war zusätzlicher Raumbedarf. Auffällig ist, dass sich in Dresden verhältnismäßig viele der befragten Mieter notgedrungen nach neuen Büroflächen umschauen mussten, da ihnen gekündigt oder ihr Mietvertrag nicht verlängert wurde.

Simone Schreer für dr. lübke

„Wie schon 2007 war die Nettoabsorptionsrate auch 2008 in Dresden erfreulich hoch. So resultieren 42 Prozent aller Büroanmietungen in der sächsischen Landeshauptstadt aus einer echten Flächennachfrage durch überregionale Zuzüge, Neugründungen oder zusätzlichen Flächenbedarf bereits ansässiger Unternehmen“, kommentiert Dr. Eckhard Kaiser, Regionalleiter Dresden der Dr. Lübke GmbH die Ergebnisse der Umfrage. Allerdings machten Neugründungen nur noch 18 Prozent der Anmietungen aus – 2007 waren es noch 32 Prozent. Auch ist der Anteil der Unternehmen, die sich mit dem Umzug verkleinert haben ist gegenüber 2007 um 9 Prozent angestiegen auf 24 Prozent.

Lage und Flächengröße bedingen Umzüge
Gegen den Trend in anderen Bürohochburgen, wie Frankfurt oder Düsseldorf, in denen Platzmangel die meisten Mieter zum Umzug bewegte, zog es die meisten Mieter (34 Prozent) in der Elbmetropole vor allem in ein repräsentativeres Umfeld oder in eine verkehrsgünstigere Lage. Gleichwohl liegt der Wunsch nach einem größeren Büro in Dresden mit 32 Prozent auf Platz zwei der genannten Motive.

Kostendruck noch verhalten
Auch in Dresden sind die Auswirkungen der Finanzkrise noch verhalten. Für nur sechs Prozent war die Suche nach einem günstigeren und für vier Prozent nach einem kleineren Standort ausschlaggebend für den Umzug.
Dies spiegelt sich auch in den Antworten auf die Frage „Würden Sie sich unter der heutigen konjunkturellen Lage wieder für die Anmietung Ihrer neuen Fläche entscheiden?“ wider. Für Dr. Kaiser zeigen sich die Dresdner Mieter bislang noch sichtlich unbeeindruckt von der Finanzkrise: „86 Prozent würden heute definitiv wieder die gleiche Anmietungsentscheidung treffen und die restlichen 14 Prozent wahrscheinlich ebenfalls.“ Auch würde keiner der Befragten seine Anforderungskriterien an die Fläche revidieren und heute beispielsweise ein günstigeres oder kleineres Büro bevorzugen.

Viele unfreiwillige Umzüge
Hinter der Angabe „andere Gründe“ (28 Prozent) bei der Abfrage des wichtigsten Motivs für den Umzug verstecken sich viele …

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