Einzelhandel Deutschland: Internationale Retailer bauen Präsenz in Deutschland nachhaltig aus

Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat in einer Studie festgestellt, dass internationale Retailer ihre Präsenz in Deutschland nachhaltig ausbauen, da der deutsche Einzelhandelsmarkt aufgrund seiner Größe und Stabilität – gerade in einem bewegten Umfeld – ein attraktives Ziel darstellt.

Martina Rozok für CB Richard Ellis

Top Standorte für ausländische Einzelhändler in Deutschland

CBRE untersuchte das Expansionsverhalten ausländischer Retailer, die sich in jüngster Zeit in Deutschland ansiedelten erstmals im Detail. Dabei wurden die beliebtesten Ziele bei der Erstansiedlung und der daran anschließenden Expansion in weitere Shopping-Standorte analysiert. Zudem wurden die Branchenzugehörigkeit, die gewählte Lage inklusive Shopping- und Factory Outlet Center sowie die Herkunftsländer berücksichtigt.

Berlin ist laut CBRE das Top-Ziel für Ansiedlungen internationaler Retailer. Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Berlin ist aufgrund der unterdurchschnittlichen Kaufkraft der Wohnbevölkerung einerseits und der ungebrochenen Dynamik andererseits für langfristige Anmietungsentscheidungen mitunter eine Herausforderung. Dennoch verfügt die Stadt über einen klaren Hauptstadt-Bonus und wird aus unserer Sicht auch künftig die Hitliste anführen.“

In den Top 6 der attraktivsten deutschen Standorte sind neben der Bundeshauptstadt auch Köln, Hamburg, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf vertreten. Doch auch weitere Standorte konnten ihre Attraktivität ausbauen. So befinden sich beispielsweise Städte aus dem Ruhrgebiet in den Top 10.

Zahlenmäßig besonders stark auf dem deutschen Einzelhandelsmarkt vertreten sind derzeit US-amerikanische Brands – angefangen von Abercrombie & Fich über …

 

 

 

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Expansion internationaler Retailer nach Deutschland 2007 - 2011

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18 deutsche „Millionenstädte“ – attraktiv insbesondere für internationale Filialisten

Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Staaten verfügt Deutschland über eine Vielzahl von attraktiven Einkaufsstädten, was sicher einer der Gründe ist, warum immer mehr internationale Handels-Labels, wie Abercrombie & Fitch, Bershka oder Forever 21 auf den deutschen Markt drängen. Wo in England, Frankreich oder Italien nur eine Handvoll Einkaufsstädte für eine mehr oder weniger flächendeckende Expansion benötigt werden, müssen in Deutschland ungleich mehr Standorte abgedeckt werden, an denen profitable Umsätze erzielt werden können.

Ralf Bettges für COMFORT

Einzugsgebiete Deutschland Retail

Zu den Einzugsgebieten der wich­tigsten deutschen Innenstädte hat die COMFORT-Gruppe mit ihrem in Hamburg ansäs­sigen Bereich Research & Consulting ein aktuelles Ranking durchgeführt. Berlin, Hamburg und München als mit Abstand größte Städte nehmen die ersten Plätze ein. Ansonsten folgt die Rangfolge jedoch keineswegs mehr der reinen Stadtgröße, da die Größe der Einzugsgebiete teilweise ein Vielfaches der stadtansässigen Bevölkerung beträgt. Diesbezüglich verfügt Deutschland insgesamt über 18 „Millionenstädte“.

„Die Untersuchung“, so COMFORT-Chefresearcher Olaf Petersen, „umfasst sämtliche Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern, von denen es in Deutschland aktuell insgesamt 38 gibt. Hierfür wurde ausgehend von der langjährigen Marktkenntnis und …

 

 

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Grundstücksmärkte in Dresden und Leipzig ziehen an

Aktuelle Studie „Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011“ der TLG IMMOBILIEN zeigt stabile oder steigende Preise

Sabine Pentrop für TLG Immobilien

TLG

„Die Immobilienmärkte in Dresden und Leipzig profitieren von den guten wirtschaftlichen Bedingungen in Sachsen. Dies schlägt sich in stabilen und steigenden Preisen für Wohnimmobilien nieder. Aber auch die Nachfrage nach Einzelhandelsimmobilien wächst.“ Dieses Resümee zieht Klaus-Dieter Schwensen, Leiter der Niederlassung Süd der TLG IMMOBILIEN, aus der Analyse des aktuellen Berichts „Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011“, den das Unternehmen jetzt vorgelegt hat. Dieser Bericht dokumentiert in fortlaufender Reihenfolge seit 1993 die jährlichen Entwicklungen in allen kreisfreien Städten Ostdeutschlands in den Segmenten Wohnen, Büro, Einzelhandel und Gewerbe und ist in seiner Art einzigartig.

Gewerbeimmobilien: Sinkende Büroleerstände und mehr Verkaufsflächen

Wie die deutsche Wirtschaft insgesamt, können auch Dresden und Leipzig von einem günstigen konjunkturellen Umfeld profitieren. So konnte der Büroflächenumsatz in Dresden 2010 um etwas acht Prozent gesteigert werden.

Auch die Bodenpreise für gewerbliche Flächen kletterten in Dresden auf 35-140 €/m². In Leipzig hingegen wurden mit 20-90 €/m² deutlich weniger gezahlt.

Die Mieten für Büros mit einfachem bis mittleren Nutzwert blieben in beiden Städten unverändert (Leipzig 4,50-7,50 €/m² und in Dresden bei 4,50-8,00 €/m²). Für Räume mit gutem Nutzwert liegt der Einstiegspreis in Dresden bei 8,00 €/m² und in Leipzig bei 7,50 €/m². In der Spitze werden in Dresden 11,00 €/m² und in Leipzig 11,50 €/m² verlangt.

Einzelhandel floriert

Auf dem Markt für Einzelhandelsimmobilien gibt es in Leipzig kaum Leerstand und es werden nach wie vor die höchsten Mieten für City-Einzelhandelsflächen in ganz Ostdeutschland außerhalb Berlins verlangt. Sie reichen bei Flächen bis 100m² im Nebenkern von 15,00-35,00 €/m² und im Geschäftskern von 40,00-120,00 €/m²; und für Flächen ab 150m² im Nebenkern von 10,00-15,00 €/m² und im Geschäftskern 25,00-60,00 €/m²).

Ostdeutschlands flächenmäßig größtes Einkaufsangebot hat neben Berlin nun jedoch Dresden zu bieten. Ein Grund ist die Erweiterung der Altmarkt-Galerie, an der auch die TLG IMMOBILIEN beteiligt ist. Hier werden auch die höchsten Einzelhandelsmieten der Stadt erzielt: für kleinere Flächen bis 100m² im Nebenkern …

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Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011

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Spitzenmieten von Ladenflächen in deutschen Fußgängerzonen steigen wieder

Die Mieten für Ladenlokale in den 1A-Lagen deutscher Innenstädte sind im Vergleich zum letzten Jahr wieder etwas teurer geworden und um durchschnittlich 0,4 Prozent gestiegen, das zeigen die Erhebungen des auf Einzelhandelsimmobilien in innerstädtischen 1A-Lagen spezialisierten Maklerhauses LÜHRMANN. Gewinner waren erneut die deutschen Metropolen. In den vierzehn einwohnerstärksten Städten Deutschlands stiegen die Mieten in den besten Lagen der Fußgängerzonen um durchschnittlich 2,2 Prozent im Vergleich zum September 2010.

André Stark für LÜHRMANN Deutschland

Mietpreise Ladenlokale

In 79 Prozent und damit 187 aller 239 von LÜHRMANN untersuchten Innenstädte sind die Ladenmieten in den 1A-Lagen insgesamt gestiegen oder blieben stabil. Diese Zahlen veröffentlichte LÜHRMANN jetzt in seinem zur Fachmesse Expo Real 2011 in München veröffentlichten Lagenführer LÜHRMANN L3, der die besten Einkaufslagen sämtlicher für den Einzelhandel relevanten Standorte in Deutschland lückenlos abbildet. Lediglich 21 Prozent der deutschen Einkaufsstraßen erlebten demnach sinkende Mieten. Lag die durchschnittliche Spitzenmiete eines 80 bis 100 Quadratmeter großen Ladenlokals in Bestlage vor einem Jahr noch bei 60,2 Euro pro Quadratmeter, ist sie binnen Jahresfrist auf 60,8 Euro gestiegen.

Noch eindeutiger ist der positive Trend bei den vierzehn deutschen Städten mit über einer halben Million Einwohner. Hier sind in 86 Prozent, und damit bei 12 von vierzehn Innenstädten, die Spitzenmieten in der 1A-Lage gestiegen. Die durchschnittliche Spitzenmiete kletterte in den Metropolen von 211,6 Euro auf 216,1 Euro pro Quadratmeter.

Auch in diesem Jahr ist die Kaufingerstraße in Münchens Innenstadt der teuerste Einzelhandelsstandort Deutschlands mit einem Anstieg der Spitzenmiete um 9,4 Prozent auf 350 Euro pro Quadratmeter und Monat. Auch der zweite und dritte Platz des Standort-Rankings haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert: Auf Platz zwei steht die Berliner Tauentzienstraße mit einer Spitzenmiete von monatlich 300 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von der Spitalerstraße in Hamburg, wo für den Quadratmeter bis zu 280 Euro erzielt werden. Beide Mieten sind im Vergleich zum letzten Jahr gleichbleibend stabil. Die Frankfurter Zeil hingegen, letztes Jahr noch gemeinsam mit Hamburg auf Platz drei, fällt mit 275 Euro (-1,8%) um einen Platz zurück auf den vierten Rang.

Auf den folgenden Plätzen: die Stuttgarter Königstraße mit 270 Euro und einem Plus von 8 Prozent, die Hohe Straße in Köln …

 

 

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Mietpreise für Ladenflächen in 1A-Lagen

Metropolen und Großstädte weiter im Aufwind – stabile Entwicklung auch bei Mehrzahl der Klein- und Mittelstädte – Mieten für Ladenlokale in 1A-Lagen steigen im Schnitt um mehr als ein Prozent

Kathrin Friedrich für COMFORT

Mietpreise-für-Ladenflächen

COMFORT hat auch in diesem Jahr ein umfangreiches Mietranking für Ladenlokale in den 1A-Lagen aller deutschen Bundesländer vorgelegt. Das Mietpreisranking ist ein wichtiger Teil des umfangreichen COMFORT-Marktberichtes, der bislang traditionell zur Expo Real in München vorgestellt und veröffentlicht wurde, in diesem Jahr jedoch aus Aktualitätsgründen erst zu Beginn des Jahres 2012 erscheinen wird. Nachdem die Mieten im vergangenen Jahr trotz Nachwirkung einer akuten Wirtschaftskrise in den untersuchten 170 Städten nur um marginale 0,1 % sanken, gewannen sie nach Auswertung der Mietverträge der ersten neun Monate des Jahres 2011 nun wieder 1,1 % hinzu. Die Werte gelten für kleinere Ladenlokale mit Verkaufsflächen zwischen 80 und 120 m². Die Untersuchung der Mietpreisbewegungen der größeren Ladenlokale zwischen 300 und 500 m² Verkaufsfläche ergab ein Plus von rund 0,5 % gegenüber 2010.

„Dabei handelt es sich natürlich nur um einen statistischen Mittelwert, der mit der tatsächlichen Entwicklung in den allermeisten Städten wenig zu tun hat, “ sagt Manfred A. Schalk, Geschäftsführer der COMFORT München GmbH und für die COMFORT-Gruppe bundesweit für die Koordination der Vermietung von Ladenlokalen zuständig. Dazu falle die Entwicklung der Mieten regional und vor allen Dingen unterteilt nach Stadtgrößen zu unterschiedlich aus. Der Durchschnittswert, so Schalk, weise vor allen Dingen einen statistischen Nutzen auf und beleuchte einen bundesweiten Trend, der sich nicht zwangsläufig über alle Regionen und Bundesländer und Städte in gleicher Weise ziehen müsse. In den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern etwa steigen die Mietpreise im Schnitt um mehr als drei % und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Interessanterweise entwickeln sich die Städte der Größenordnung zwischen 250.000 und 500.000 Einwohnern mit einem Plus von 0,6% nur unterdurchschnittlich. Tatsächlich werden diese von den Städten mit Einwohnerzahlen zwischen 100.000 und 250.000 Einwohnern mit 0,7 % Plus minimal getoppt. Die geringste Performance weisen naturgemäß die Städte mit Einwohnerzahlen zwischen 40.000 und 100.000 auf. Hier konnte im Schnitt keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr konstatiert werden. Die Veränderungen über den Verlauf von fünf Jahren können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Analog hierzu werden die Mietpreisentwicklungen für die Ladenlokale der Größenordnung zwischen 300 und 500 m² auf Seite 3 dargestellt.

Damit, so Manfred A. Schalk, habe sich ein zweijähriger Trend leichter Rückgänge nun wieder umgekehrt und die Mietpreise zollen der gestiegenen Nachfrage nach Ladenlokalen in den 1A-Lagen Tribut. Insbesondere in den Metropolen ziehen die Mietpreise wieder deutlich an. So verzeichneten die besten Lagen an der …

 

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Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011: In solider Verfassung

Deutschland: „Der Immobilienmarkt in Ostdeutschland verfügt über bislang zu wenig beachtete Potenziale. Vor allem für Anleger, die ein stabiles wirtschaftliches Umfeld suchen, haben die jungen Bundesländer einiges zu bieten.“ Dieses Fazit zieht Niclas Karoff, Geschäftsführer der TLG IMMOBILIEN, bei der Vorstellung des Berichtsbands „Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011“.

Sabine Pentrop für TLG Immobilien

Büromieten Ostdeutschland 2011

„Schon 2009 ist Ostdeutschland besser durch das Krisenjahr gekommen als die alten Bundesländer, weil die ostdeutsche Wirtschaft weniger exportabhängig und damit konjunkturreagibel ist. Dieses spiegelt sich auch 2010 in weitgehend stabilen oder steigenden Immobilienpreisen in den ostdeutschen Wachstumskernen wieder“, führt Karoff weiter aus.Die TLG IMMOBILIEN dokumentiert mit dem seit 1993 jährlich erscheinenden Bericht „Immobilienmarkt Ostdeutschland“ aktuelle Daten und Entwicklungstrends. Aufgrund der langjährigen Datenreihe aus fast zwei Jahrzehnten sowie der aufwändigen Datenerhebung ist diese Marktstudie mittlerweile eine Publikation, auf die zahlreiche Medien, staatliche Stellen sowie Industrie- und Handelskammern verweisen. Grundlage des Berichts 2011 ist die Analyse von rund 2.000 internen und externen Daten aus 22 kreisfreien Städten sowie der Bundeshauptstadt Berlin. Der Marktbericht gibt Auskunft über Preise für Wohnbauland, Eigenheime und Eigentumswohnungen, Wohnungsmieten ebenso wie über Bodenpreise für gewerbliche Bauflächen sowie Büro- und Einzelhandelsmieten in den jeweiligen Städten.

Wachsende Kaufkraft und Einwohnerzahlen in den Städten

Aufgrund der nach wie vor sehr niedrigen Kreditzinsen und einem gestiegenen Sicherheitsbe- dürfnis nach den Erfahrungen der Finanzkrise werden in Ostdeutschlands Städten aktuell schwerpunktmäßig Wohnimmobilien nachgefragt. Insbesondere die großen Städte Ostdeutschlands bieten in diesem Zusammenhang günstige Rahmenbedingungen. Denn hier steigt die Kaufkraft seit Jahren kontinuierlich. Und in 15 der 23 untersuchten kreisfreien Städte Ostdeutschlands stieg 2010 auch die Einwohnerzahl – zum Teil deutlich.

Anziehende Preise bei Bauland und Eigenheimen

Die höchsten Preise in Ostdeutschland für Bauland, Wohnimmobilien und Mieten außerhalb Berlins werden in Potsdam verlangt. Dort stiegen im vergangenen Jahr die Werte in allen Wohnlagen. In Brandenburgs Landeshauptstadt ist das Preisniveau für Bauland inzwischen auch im bundesweiten Vergleich hoch. So werden Bodenpreise bis zu 120 €/m² für einfache Lagen und bis zu 220 €/m² in mittleren Lagen ermittelt. Nur in den guten und sehr guten Lagen werden in Rostock (bis 550 €/m², überwiegend im Stadtteil Warnemünde) noch höhere Preise bezahlt als in Potsdam (bis 450 €/m²). Aber auch in nahezu allen anderen kreisfreien Städten der neuen Bundesländer zeigen sich die Preise für Wohnbauland 2010 steigend oder stabil. Nur in vier von 66 untersuchten Lagekategorien wurden sinkende Werte festgestellt.

In Potsdam werden – u.a. bedingt durch die geographische Nähe zur Bundeshauptstadt – auch für Eigenheime die höchsten Preise in Ostdeutschland außerhalb Berlins verlangt. Spannen von 150.000 € bis 650.000 € für freistehende Einfamilienhäuser und 140.000 € bis 350.000 € für Reihenhäuser ermittelt der neue Marktbericht der TLG IMMOBILIEN. Am zweitteuersten sind Einfamilienhäuser – wie bereits im Vorjahr – in Dresden mit bis zu 500.000 € vor Angeboten in Jena (bis zu 470.000 €), Leipzig (bis zu 450.000 €) und Erfurt (bis zu 350.000 €). Bei den Reihenhäusern liegen Stralsund, Dresden und Jena mit Preisen von bis zu 240.000 € auf Platz 2 hinter Potsdam.

Wohnungspreise und Mieten stabil bis steigend

Für neugebaute Eigentumswohnungen müssen Käufer in Dresden die höchsten Preise bezahlen. Dort werden in Spitzenlagen inzwischen bis 4.400 €/m 2 gezahlt, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Auch bei den Preisen für modernisierte Altbauten liegt Dresden mit bis zu 3.600 €/m² in der Spitzengruppe hinter Potsdam (bis zu 3.800 €/m²) und vor Rostock und Leipzig mit jeweils 2.500 €/m².

Spürbar steigende Preise gegenüber dem Vorjahr, wenn auch auf insgesamt niedrigerem Niveau als in den vorher genannten Städten, registriert der Marktbericht der TLG IMMOBILIEN daneben in Jena (modernisierter Altbau: jetzt 1.000-2.400 €/m² und Neubau: 1.700-2.450 €/m²), Greifswald (modernisierter Altbau: jetzt …

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Büroflächen in Frankfurt a.M. mieten und vermieten / Büroflächen in Hannover mieten und vermieten / Büroflächen in Berlin mieten und vermieten / Büroflächen in Hamburg mieten und vermieten /Büroflächen in München mieten und vermieten / Büroflächen in Stuttgart mieten und vermieten

 

 

 

 

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Immobilienmarkt Ostdeutschland 2011

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F+B-Wohn-Index Deutschland: Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien kühlt ab

  • Divergierende Tendenzen auf dem Wohnungsmarkt
  • Eigentumswohnungen in Hamburg und Bayern sind 900 bzw. gut 600 EUR/qm teurer als im Bundesdurchschnitt
  • Die Tops und Flops der deutschen Städte ab 25.000 Einwohner
Ute Gombert für F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt
F+B-Wohn-Index-Deutschland Q3 - 2011

Erstmals seit den erheblichen Preis- und Mietsteigerungen, die der Wohnimmobiliensektor nach der Wirtschafts- und Finanzkrise erlebt hat, lässt die Aufwärtsbewegung im zweiten Quartal 2011 deutlich nach. Dabei zeigt sich jedoch eine divergierende Entwicklung im Hinblick auf die einzelnen Objektarten. Dies geht aus dem aktuellen F+B-Wohn-Index Deutschland hervor, der jedes Quartal die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern bis auf Postleitzahlebene abbildet.„Wohnimmobilien erleben derzeit eine Renaissance als solide und langfristige Vermögensanlage“, stellt Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt, fest. „Dies zeigt sich in anziehenden Preisen für Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser – insbesondere in prosperierenden Metropolregionen.“ Im Vergleich zum Vorquartal steigen die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland um 0,5 Prozent, gegenüber dem Vorjahresquartal sogar um 2,3 Prozent. Bei Mehrfamilienhäusern ist diese Entwicklung mit 0,3 Prozent bzw. 1,5 Prozent etwas schwächer ausgeprägt. Auch die Neuvertragsmieten bewegen sich im Durchschnitt leicht nach oben: um 0,3 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang und um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Das Abkühlen der deutschen Wirtschaft und die Unsicherheit auf den Finanzmärkten spiegelt sich hingegen in den Eigenheimpreisen wider, die gegenüber dem Vorquartal um -0,8 und gegenüber dem Vorjahr um -0,9 Prozent zurückgehen“, so Dr. Leutner. „Dies gilt vor allem für Einfamilienhäuser in ländlichen Regionen.“ Auch die Bestandsmieten verzeichnen Rückgänge: um -1,5 Prozent im Vergleich zum Jahresbeginn und um -1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der F+B-Wohn-Index Deutschland sinkt im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorquartal um -0,2 Prozent auf 101,3 Punkte. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nimmt er nur um 0,1 Prozent zu und liegt somit deutlich unter der Inflationsrate.

Bundesländer-Ranking: Hamburg und Bayern liegen vorn
Im zweiten Quartal 2011 liegt der bundesweite Durchschnittswert für eine zehn Jahre alte 70 Quadratmeter große Eigentumswohnung bei 1.600 EUR/qm. „Im Stadtstaat Hamburg und Bayern ist das Preisniveau allerdings 900 bzw. gut 600 EUR/qm höher“, berichtet Dr. Leutner. „So liegt der Hamburger Durchschnittspreis bei 2.500 EUR/qm, der bayerische bei 2.230 EUR/qm.“ Es folgen Baden-Württemberg und Hessen mit 1.880 bzw. 1.800 EUR/qm. Eigentumswohnungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen pendeln um den bundesweiten Durchschnittspreis von 1.600 EUR/qm. Die Schlusslichter im Bundesländervergleich bilden Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo die Preisspanne zwischen 1.200 und 870 EUR/qm liegt. Auch Niedersachsen befindet sich mit 1.280 EUR/qm unter dem Bundesdurchschnitt.

F+B-Wohn-Index Deutschland Q3 2011 klicken Sie bitte auf das Image um den Bericht anzusehen

„Das Süd-Nord-Gefälle zeigt sich nicht nur bei der Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, sondern auch bei den Neuvertragsmieten“, sagt Dr. Leutner. „Hamburg und Bayern liegen mit 8,90 EUR/qm bzw. 7,80 EUR/qm an der Spitze. Ihnen folgen Hessen mit 7,50 EUR/qm und Baden-Württemberg mit 7,30 EUR/qm.“ Die Neuvertragsmieten einer zehn Jahre alten 70-Quadratmeterwohnung in Berlin und Nordrhein-Westfalen entsprechen etwa dem bundesweiten Durchschnittswert von 6,50 EUR/qm. Am Ende der Mietskala rangieren wieder die ostdeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Neu abgeschlossene Mieten bewegen sich hier zwischen 5,50 und 4,80 EUR/qm.

München führt Rangliste der Landeshauptstädte an
Während im Bundesländer-Ranking der Stadtstaat Hamburg vor Bayern liegt, führt beim Blick auf die Landeshauptstädte München mit Abstand die Rangliste an. Eigentumswohnungen kosten in München im Schnitt 3.610 EUR/qm, gefolgt von Hamburg (2.500 EUR/qm), Stuttgart (2.350 EUR/qm) und Düsseldorf (2.180 EUR/qm).
Auch bei den Neuvertragsmieten ist die bayerische Landeshauptstadt mit 11,70 EUR/qm einsamer Spitzenreiter. Ihr folgen Hamburg und Stuttgart mit jeweils 8,90 EUR/qm und Mainz mit 8,80 EUR/qm. „In der Metropolregion Berlin-Brandenburg hat sich Potsdam erfolgreich gegen Berlin behauptet“, so Dr. Leutner weiter. „Bei den Preisen für Eigentumswohnungen liegt Potsdam mit 1.680 EUR/qm vor Berlin mit 1.590 EUR/qm. Gleiches gilt für Neuvertragsmieten. Sie betragen in Potsdam durchschnittlich 7,10 EUR/qm, in Berlin 6,30 EUR/qm.“

Hamburg mit größten Diskrepanzen des Wohnungsmarktes
„Hamburg weist den facettenreichsten Wohnungsmarkt Deutschlands auf“, berichtet Dr. Leutner. „Die Streubreite von Preisen und Mieten ist …

 

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Einzelhandelsflächen Deutschland: Kölner Schildergasse ist die meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands

Die Kölner Schildergasse ist wie im Vorjahr Deutschlands meistbesuchte Einkaufsmeile. In Spitzenzeiten zieht die Lage stündlich fast 15.000 Besucher an. Die Neuhauser Straße in München und die Frankfurter Zeil komplettieren das Spitzentrio. Dies ist das Ergebnis der Passantenfrequenzzählung 2011 von Jones Lang LaSalle. Die jährlich durchgeführte Erhebung ist mit insgesamt 740.000 gezählten Passanten die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der zeitgleichen Ermittlung der Passantenströme in den 170 Top-Einkaufsstraßen Deutschlands.

Magnus Danneck für Jones Lang LaSalle GmbH

Ladenflächen Passantenfrequenzzählung 2011

Bundesweit 740.000 gezählte Passanten markieren höchsten Wert seit 2003

Marc Alfken, Leiter Einzelhandelsvermietung Deutschland bei Jones Lang LaSalle: „Mit bundesweit 740.000 gezählten Passanten wird in diesem Jahr der höchste Wert seit 2003 erzielt. Die 1a-Lagen zeigen sich in guter Verfassung und viele nationale und internationale Handelsunternehmen befassen sich derzeit intensiv mit ihrer Standortexpansion. Die Passantenfrequenzen sind dabei ein wichtiger Indikator für die Umsatzchancen. Sie ergänzen die Aussagekraft gängiger Kriterien wie der Zentralitäts-, Umsatz- oder Kaufkraftkennziffer und tragen zum schlüssigen Gesamtbild einer Einkaufsmeile bei. Zudem runden sie das untrügerische Bauchgefühl der Handelsexperten mit Hard Facts ab. Gerade für internationale Handelsunternehmen, die derzeit verstärkt nach Deutschland expandieren, sind Frequenzen ein wichtiges Kriterium für den bundesweiten Standortvergleich.“

Über 7.000 Passanten pro Stunde – Eintrittskarte in die Top 25

Das Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit stündlich bis zu 14.265 Passanten als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Die Toplage bewegt sich damit nur knapp unter ihrem 10-jährigen Mittelwert. Die Neuhauser Straße in München (13.515) belegt Rang 2 des Rankings. Mit bis zu 13.035 Passanten pro Stunde erzielt die Frankfurter Zeil nach Platz 5 im Vorjahr wieder ihren angestammten Platz unter den Top 3. Die Kaufingerstraße (12.975) verschafft München ine doppelte Präsenz unter den fünf bestplatzierten Einkaufsmeilen. Ein konstantes Bild zeigt die Stuttgarter Königstraße (12.185), die wie in den Vorjahren einen sicheren Platz in den Top 10 einnimmt. Wie München kann auch Hamburg gleich zwei Einkaufsstraßen in den Top 10 vorweisen. Fast gleichauf liegen die Mönckebergstraße (11.730) und die Spitalerstraße (11.190) auf den Rängen 6 und 7. Auch die Wiesbadener Kirchgasse hat sich seit 2008 fest in den Top 10 etabliert und erzielt in diesem Jahr eine neue Bestmarke (11.100). Der Dortmunder Westenhellweg (9.905) folgt auf Rang 9 und war seit Anbeginn der Zählungen mit nur einer Ausnahme im Jahr 2009 durchgängig in den Top 10 vertreten. Die Top 10 komplettiert die Kölner Hohe Straße (9.795) und verschafft auch der Domstadt eine Doppelpräsenz in der Spitzengruppe.

Frequenzen am Samstag durchschnittlich um 40 bis 50 Prozent höher als unter der Woche

Erstmals hat Jones Lang LaSalle in den 25 Städten mit den höchsten Ladenmieten ergänzend eine Zählung unter der Woche durchgeführt. Die Erhebung am frühen Donnerstagabend zeigt, dass die Besucherzahlen am Samstag durchschnittlich rund 40 bis 50 Prozent über den Spitzenwerten unter der Woche liegen. Die Toplagen der Hauptzählung stellen auch unter der Woche die Spitzenreiter. Auffallend ist das gute Abschneiden der Berliner 1a-Lagen. Besonders die Tauentzienstraße zieht wochentags fast ebenso viele Besucher an wie am Samstag. Hier dürfte sich die hohe touristische Attraktivität bemerkbar machen, die für Handelsunternehmen von hoher Bedeutung ist.

Wiesbaden, Trier und Flensburg führen Rankings nach Einwohnerzahlen an

Wie 2010 ist die Kirchgasse in Wiesbaden die bestfrequentierte Einkaufsmeilen in der Kategorie 250.000 bis 500.000 Einwohner . Es folgen die …

 

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Beliebtesten Bürostandorte Deutschlands: Leipzig, Hannover, Berlin, München und Frankfurt

Die Büromieter in Deutschland fühlen sich insgesamt wohl in ihrem Mietverhältnis: 44,5 Prozent sind sehr zufrieden, 40 Prozent zufrieden. Entsprechend hoch ist die Standortbindung – lediglich 11,3 Prozent planen einen Wechsel. Im Vergleich zu 2008 ist die Gesamtzufriedenheit auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 6 (gar nicht zufrieden) sichtbar von 2,1 auf 1,8 gestiegen.

Brigitte Schroll für SEB Asset Management

Bürostandorte-Deutschland

Die zufriedensten Büromieter Deutschlands sitzen in Leipzig. Damit löst die zweitgrößte Stadt in den neuen Bundesländern Dresden ab, das 2008 das Ranking angeführt hatte und nun auf dem siebten Platz liegt. Leipzig erhält Spitzennoten, was das Angebot passender Büroflächen, die Kosten sowie die Architektur der Gebäude betrifft. Auf den weiteren Plätzen folgen dicht beieinander Hannover, Berlin und München. Frankfurt am Main belegt aus Mietersicht den fünften Platz.

Hannover punktet bei den Mietkosten, Abzüge gibt es bei den Bürogebäuden und auch beim Standort allgemein. Berliner Büromieter loben die Architektur der Gebäude, große Pluspunkte sind außerdem die Attraktivität für Fachpersonal und die relativ günstigen Kosten. Negativ bewertet wird die mangelnde Unternehmerfreundlichkeit der Stadtverwaltung – einzig Köln erhält hier noch schlechtere Noten. München punktet mit den besten Standortfaktoren und einer exzellenten öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. An Frankfurt am Main schätzen Büromieter die Nähe zu Kunden und Absatzmärkten sowie die Verfügbarkeit von Fachpersonal. Während Berlin mit einem erneuten dritten Rang seinen Platz in der Spitzengruppe bestätigt, gehören die vier weiteren Städte aus der Top 5-Gruppe zu den Gewinnern der Studie.

Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie der SEB Asset Management, die vom Bonner Marktforschungsunternehmen EuPD Research mit wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Hansjörg Bach FRICS von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen – Geislingen HfWU durchgeführt wurde.

Nettomiete und Zustand der Bürofläche sind wichtigste Gebäudefaktoren

Insgesamt betrachtet haben niedrige Nettomieten und ein guter Allgemeinzustand knapp gefolgt von der öffentlichen Sicherheit für Büromieter die größte Relevanz. Einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine Bürofläche haben zudem die Flexibilität der technischen Infrastruktur und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Zertifizierung hingegen spielt eine untergeordnete Rolle: Weniger als jeder fünfte Büromieter (17,2 Prozent) erachtet diese als sehr wichtig oder wichtig bei der Mietentscheidung. Tendenziell steigt die Bedeutung einer Zertifizierung mit der Größe der befragten Unternehmen.

Energieeffizienz ja, aber bitte ohne Zusatzkosten

Während rund 65,1 Prozent die Energieeffizienz als relevantes Kriterium bei der Büroauswahl beurteilen, sind nur 30,1 Prozent mit dem momentanen Stand diesbezüglich zufrieden. Das Niveau der Nettomieten in Deutschland wird mehrheitlich positiv bewertet, Nebenkosten und verbrauchsabhängige Kosten wiederum erzielen unterdurchschnittliche Zufriedenheitswerte. Nur …

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Einzelhandelsimmobilien Deutschland: Filialisten zieht es weiter in die Innenstädte

Die Filialisierung der deutschen Innenstädte hat sich in den letzten fünf Jahren weiter fortgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Maklerunternehmens LÜHRMANN. Der deutschlandweit tätige Spezialist für innerstädtische Einzelhandelsimmobilien hat den Filialisierungsgrad der 1A-Lagen in den fünfzehn größten Städten Deutschlands zwischen den Jahren 2006 und 2011 untersucht. Die größten Veränderungen gab es demnach in den Fußgängerzonen von Frankfurt am Main und Düsseldorf. Der Standort mit dem höchsten Prozentsatz an Filialisten bleibt trotz eines leichten Rückgangs jedoch weiterhin die Ruhrgebietsstadt Dortmund. Den niedrigsten Anteil an Filialisten weist die Innenstadt München auf.

André Stark für Lührmann

Filialisten-Deutschland: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Bremen, Hannover, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Duisburg,

Der Filialisierungsgrad in den fünfzehn größten deutschen Städten hat sich seit 2006 in der überwiegenden Anzahl der untersuchten Einkaufstraßen erhöht. Im Durchschnitt wuchs der Filialanteil um fünf Prozentpunkte von 59,9 Prozent (2006) auf nunmehr 64,9 Prozent Anteil am innerstädtischen Einzelhandel in der besten Einkaufslage.

„Unbeeindruckt von den Konjunkturschwankungen der letzten Jahre expandieren die Filialunternehmen weiter in die Innenstädte. Wir vernehmen eine ununterbrochen hohe Nachfrage nach exklusiven 1A-Ladenlokalen in deutschen Fußgängerzonen. Die Expansionsbestrebungen sind jedoch durch genaueste Selektion gekennzeichnet, es gibt signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Lagen, Städten und Regionen. In Verbindung mit der Mieterqualität und dem Branchenmix kann der Filialisierungsgrad daher bis zu einem gewissen Grad auch als Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Einkaufsstandortes gesehen werden“, sagtAchim Weitkamp, Geschäftsführender Gesellschafter bei LÜHRMANN. „Da die besten Ladenlokale den höchsten Umsatz versprechen, werden die wenigen Premiumflächen in den beliebtesten deutschen Fußgängerzonen auch zukünftig im Fokus der erfolgreichen nationalen und internationalen Filialunternehmen liegen“, so Weitkamp weiter.

Die größten Veränderungen gab es in der Innenstadt von Frankfurt am Main mit einer Zunahme von 16,3 Prozent auf 67,2 Prozent. Filialunternehmen wie die Inditex-Linie Zara Home und das Prada-Label MiuMiu eröffneten hier erst kürzlich ihre ersten Läden in Deutschland. Dahinter folgen Düsseldorf mit 13,1 Prozent Anstieg auf 69 Prozent sowie Dresden (11,2 Prozent Zuwachs in fünf Jahren) auf 68,5 Prozent. Berlin belegt mit einer anteiligen Filialzunahme von 9,6 Prozent auf 69,5 Prozent Platz fünf, gefolgt von Hamburg mit 9 Prozent (Platz 6 mit 66 Prozent). München belegt mit 7,5 Prozent Zunahme auf 53,7 Prozent den neunten Platz.

Drei der fünfzehn Innenstädte verzeichneten hingegen einen Rückzug der Filialisten. Während in Dortmund der Anteil um 4,9 Prozent auf 74,6 Prozent sank, verringerte sich der Filialisierungsgrad in Essen um 5,9 Prozent auf 68 Prozent. In Hannover gab es mit 11,1 Prozent auf 64,3 Prozent den größten Rückgang. Vor fünf Jahren belegten Dortmund, Hannover und Essen noch die ersten drei Plätze der am stärksten filialisierten Innenstädte.

Dortmund hat höchsten Prozentsatz an Filialisten, München den niedrigsten

Trotz des Rückgangs hat Dortmund mit seinen …

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